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Aktuelles

3. April 2018

Falls Sie sich fragen, wie ein Fundamentaldiagramm entsteht, dann haben wir ein kleines Filmchen für Sie. Unser Praktikant hat es zusammengeschnitten und es verdeutlicht sehr schön die dargestellten Zusammenhänge. Das Fundamentaldiagramm zeigt, wie ein Modell den Personenfluß abhängig von der Dichte abbildet und beschreibt, wie Staus entstehen und sich wieder auflösen. Seine Auswirkung auf das Ergebnis ist somit fundamental.

In PedGo hat der Nutzer keinen Einfluss auf den Verlauf des Fundamentaldiagramms. Er ergibt sich automatisch durch Selbstorganisation aus dem Modell. Dadurch, dass unsere Agenten abhängig von ihrer Laufgeschwindigkeit unterschiedlich viele Zellen belegen entstehen an Engpässen die Staus und lösen sie sich danach wieder auf.

Unsere Animation stellt zeitabhängig den Fluss und die Dichte im Meßbereich (rechts) eines Ganges dar. Durch den Engpaß am rechten Ausgang entsteht zunächst ein Stau, der sich nach links ausbreitet. Hierdurch steigt die Dichte langsam an, bis sie ihr Maximum erreicht, d.h. ab diesem Moment stehen alle Agenten im Meßbereich im Stau. Parallel steigt und sinkt der Fluß im Fundamentaldiagramm (links).

Gegen Ende löst sich der Stau wieder auf, da keine neuen Agenten in den Meßbereich hinein laufen. D.h. der Stau wird zwar kleiner, der Fluß bleibt allerdings niedrig, da die Agenten im Stau stehen. Dafür sinkt die Dichte im Meßbereich.

22. März 2018

Wir danken den Organisatoren und den Teilnehmern der EIPOS-Schulung zum Thema Personenstromsimulationen für die Einladung, sowie für die engagierte und freundliche Teilnahme. Wir hoffen, Sie haben einen guten Einblick in das Thema erhalten und konnten sich durch die ersten Schritte der Anwendung von PedGo ein Bild von den Möglichkeiten erarbeiten.

Nach einer allgemeinen Einführung in die bestehenden Regeln und die Modellbildung von PedGo mußten sich die Teilnehmer anhand durch drei Beispiele arbeiten. Es war gut zu beobachten, wie schnell sich alle in das Handling der Software einarbeiten konnten. Durch ein Verteilen der Aufgaben konnten wir für die untersuchten Beispiele sehr schnell verschiedenste Szenarien untersuchen und so die Fragestellungen richtig interpretieren (siehe Bild).

Wir danken an dieser Stelle auch Dr. Karsten Loer (Sysacon) durch dessen Initative und Mitarbeit die Schulung erst möglich wurde.

Verlauf der Signifikanten Räumungsdauern in Abhängigkeit der Personenzahlen für einen Wunschentwurf und den entsprechenden, regelkonformen Referenzentwurf.

13. März 2018

Die Jahreshauptversammlung des RiMEA e.V. stand an und mit ihr die Abstimmung über die Überarbeitete Fassung des Kapitels 2 Begriffe. Über das letzte Jahr hatte Tim Meyer-König die Online-Überarbeitung in Form eines geteilten Dokuments koordiniert. Die meisten Punkte wurden bereits beim vergangenen Workshop abgesegnet und diesmal standen noch folgende Definitionen auf der Agenda, die weitere Diskussionen erforderten:
  1. Demographie
  2. Entfluchtung
  3. Individuelle Entfluchtungszeit
  4. Personenbelegung
  5. Signifikante Entfluchtungszeit
  6. Signifikanter Stau
  7. Szenario
Die Diskussionen verliefen ausgesprochen fair und freundlich. An dieser Stelle also nochmals ein Dankeschön an alle Beteiligte! Lediglich auf die Frage, was einen signifikanten Stau ausmacht, also einen Stau, der einen signifikanten Einfluss auf das Ergebnis hat, konnte keine befriedigende Definition, bzw. eine eindeutige Mehrheit für eine Definition gefunden werden. Auf dem kommenden Workshop soll diese Definition ausgiebig behandelt werden und wir sind schon jetzt sehr gespannt auf die Beiträge der anderen Anwender und Entwickler.

08. März 2018

Die Mitglieder des vom BMBF geförderten SiME Projekts trafen sich in der Hochschule von Magdeburg. Ausgetauscht wurden die neusten Ergebnisse, im Wesentlichen die Resultate der praktischen Räumungsübungen und Flußversuche. Es zeichnet sich ab, dass es gerade bei Menschen mit eingeschränkter Mobilität kaum Regelmäßigkeiten gibt. Der Prozess der Räumung ist sehr stark von den individuellen Fähigkeiten und dem Zusammenspiel der Umstände (Helfer, andere Hilfsbedürftige, Umwelt) abhängig.

Wir finden, dass diese Ergebnisse unserem Ansatz, Räumungen eher als stochastische Ereignisse zu behandeln sehr stark entspricht und sind gespannt, was die Erweiterung von PedGo mit dem Helfer-Modell an Ergebnissen liefert.

RSET-Plot einer Kantine. Farblich werden die Dauern dargestellt, zu denen die Zellen zuletzt verlassen wurden. Violet bedeutet die Überschreitung des Schwellenwerts (ASET).

1. Januar 2018

Wir wünschen Ihnen ein schönes und gutes Jahr 2018. Die Neuigkeiten der vorherigen Jahre finden Sie links in der Chronik.